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Gedcom-Datei importieren

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In diesem Dialog kann eine Gedcom-Datei (*.ged) nach dem Gedcom-Standard 5.5 der LDS (1) in Stammbaumdrucker-Datensätze konvertiert werden. Einzelheiten zum programmierten Konverter sind im Anhang im Abschnitt Details der Gedcom-Konvertierung beschrieben. Die Listenfelder in diesem Dialog sollen es dem versierten Kenner des Gedcom-Standards ermöglichen, das Resultat der Konvertierung zu begutachten. In den Zeilen der Anzeige-Listen mangels Platz abgeschnittener Text wird in einem Hinweisfenster gezeigt, wenn die Maus auf der Zeile verweilt.

Zur Einstellung der Konvertierungsoptionen kann der Dialog Gedcom-Optionen direkt hier mit der Schaltfläche Gedcom-Optionen ändern... aufgerufen werden. Mit der Schaltfläche Neu konvertieren kann der Prozess mit verschiedenen Gedcom-Optionen beliebig häufig wiederholt werden. Die Schaltfläche Abbrechen und die Taste Esc ermöglichen den jederzeitigen Abbruch der Konvertierung.

Um die Wirkung unterschiedlicher Gedcom-Optionen leichter begutachten zu können, können Sie in den Anzeige-Listen bequem navigieren: Durch Doppelklick auf Datensatz-Verweise oder Gedcom-Referenzen ('@XRef@') werden in allen Anzeige-Listen die korrespondierenden Zeilen angezeigt. Außerdem können Sie in den oberen Anzeige-Listen nach beliebigen Wörtern suchen.

Besondere Zeilen in den Listen mit Gedcom-Daten erhalten einen farbigen Hintergrund: Record-Kopfzeilen hellgelb, nicht verwendete Gedcom-Daten hellgrau, Strukturfehler rot und Geschlechtsfehler violett. Ähnliches gilt für die Liste mit den Stammbaumdrucker-Datensätzen: Die Datensatz-Kopfzeilen sind normalerweise hellgelb oder bei Struktur- und Geschlechtsfehlern rot hinterlegt. Verweilt die Maus auf einer farbig hervorgehobenen Zeile, wird in einem Hinweisfenster die Ursache angezeigt; diese Meldungen entsprechen den Einträgen im Protokoll.

Dieser Dialog enthält eine Protokoll-Liste, in der alle wichtigen Ereignisse (nicht nur Fehler) während der Konvertierung festgehalten werden. Das Protokoll kann in die Zwischenablage kopiert und als Textdatei gespeichert werden. Das Protokoll kann außerdem zur besseren Lesbarkeit in einem zusätzlichen, skalierbaren Fenster mit den gleichen Navigationsmöglichkeiten angezeigt werden. In den Gedcom-Optionen, Registerkarte Import-Optionen, können der Inhalt und der Detaillierungsgrad des Protokolls festgelegt werden; Sie können so gestuft vorgehen und mit verschiedenen Detaillierungsgraden feststellen, ob die geöffnete Gedcom-Datei beachtenswerte Fehler enthält.

Der Dialog muss mit der Schaltfläche OK geschlossen werden. Danach stehen die Datensätze in gleicher Weise zur Verfügung, wie das nach dem Anlegen und der Dateneingabe für eine neue Familiendatei der Fall ist. Im Fenstertitel steht allerdings nicht Neu, sondern Gedcom-Datensätze aus *.ged.

Die Gedcom-Datei sollte im Zeichensatz UNICODE, UTF-8, ANSI (Windows-Codepage entsprechend dem eingerichteten Gebietsschema), ASCII (DOS Codepages 437 oder 850) oder ANSEL vorliegen. Wenn die Gedcom-Datei nicht automatisch als UNICODE-Datei erkannt wird und wenn der CHAR-Tag keinen oder einen unbekannten Zeichensatz nennt, wird ein Dialog zur qualifizierten Auswahl des Zeichensatzes geöffnet. Dieser Dialog zeigt eine Liste von max. 50 Wörtern aus der zu öffnenden Gedcom-Datei, die diakritische Zeichen enthalten, also solche Zeichen, die von den verschiedenen Zeichensätzen verschieden codiert werden. Durch Auswahl verschiedener Zeichensätze können Sie die verschiedenen Darstellungen der Wörter in der Liste bewerten und denjenigen Zeichensatz übernehmen, der eine sinnvolle Darstellung bietet.

Im folgenden Beispiel werden die Wörter mit dem Zeichensatz ASCII (DOS Codepage 850) nicht korrekt dargestellt. Die Gedcom-Datei ist offensichtlich nicht mit diesem Zeichensatz codiert.

Im folgenden Beispiel werden die Wörter mit dem Zeichensatz ANSI (Windows Codepage 1252) korrekt dargestellt. Die Gedcom-Datei ist offensichtlich mit diesem Zeichensatz codiert, sodass er mit der Schaltfläche OK übernommen und beim Lesen der Gedcom-Datei verwendet werden kann.

Sollte eine Gedcom-Datei gar keine Wörter mit diakritischen Zeichen enthalten, bleibt die Wörter-Liste leer und es kann ein beliebiger Zeichensatz verwendet werden. Durch diese qualifizierte Zeichensatzauswahl wird das Öffnen von Gedcom-Dateien nun nicht mehr an fehlenden oder unbekannten Zeichensatzangaben im CHAR-Tag der Gedcom-Dateien scheitern.

In den Gedcom-Optionen, Registerkarte Import-Optionen, kann festgelegt werden, dass der Dialog zur Auswahl des Zeichensatzes für nicht-UNICODE-Dateien auf jeden Fall geöffnet wird, unabhängig vom Inhalt des CHAR-Tags. Diese Option hilft weiter, wenn der CHAR-Tag einen zwar bekannten, aber für die Datei falschen Zeichensatz nennt.

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(1) Herausgeber und Copyright: Family History Department, The Church of Jesus Christ of Latter-day Saints (amerikanische Abkürzung "LDS"), 50 East North Temple Street, Salt Lake City, UT 84150, USA. Internet: www.familysearch.org.