Der Export von PDF-Dateien

Dieses Thema drucken Vorherige SeiteEine Ebene höherNächste Seite

Menü

Werkzeugleiste

Tastatur

Personendaten

Strg + X

Die komplette Baumansicht wird in einer PDF-Datei gespeichert. Eine PDF-Datei kann nach der PDF-Spezifikation höchstens nominal 200 x 200 Zoll (5,08 x 5,08 m) groß sein. Wenn die Grafik diese Grenzen übertrifft (ihre Maße finden Sie unten in der Statusleiste der Baumansicht), wird sie unter Beibehaltung ihres Breiten/Höhen-Verhältnisses nominal so verkleinert, dass sie auf eine PDF-Seite passt; dies ist aber fast ohne Bedeutung, da PDF-Dateien als Vektorgrafiken nur eine nominale Größe haben und bei der Wiedergabe oder beim Druck wieder vergrößert werden können.

Hinweis 1: Eine nominale Verkleinerung beim Export wird in den Dokumenteigenschaften der PDF-Datei vermerkt. Sie können die Dokumenteigenschaften im Reader aufrufen und im Abschnitt Beschreibung, Thema nachlesen, mit welchem Faktor Sie die Ausgabe vergrößern müssen, um wieder die Originalgröße zu erhalten.

In einem Zusatzdialog PDF-Optionen sind Details des PDF-Exports festzulegen:

Der Adobe Reader 6 ist der letzte Adobe Reader, der unter Windows 98 und ME läuft. Er hat noch eine Begrenzung der Koordinaten, sodass PDF-Dokumente mit großen Koordinaten nicht vollständig dargestellt werden. Wer dies berücksichtigen will, muss die Kompatibilität mit dem alten Adobe Reader 6 aktivieren. Eine damit erzeugte PDF-Datei wird vom Adobe Reader 6 einwandfrei angezeigt; bei sehr großen Grafiken können dann jedoch Probleme mit dem Schriftbild entstehen, weil die Koordinatenbegrenzung eine hohe Auflösung des PDF-Referenz-Rasters wirkungslos machen kann.

Mit der Option CID Unicode können Sie eine zeichensatzunabhängige Schriftart-Einbettung nutzen; Details stehen im Abschnitt Unicode-Unterstützung. Das Schriftbild reagiert bei dieser Option empfindlicher auf die Auflösung des PDF-Referenz-Rasters. CID Unicode sollte daher nur benutzt werden, wenn die Darstellung von Zeichen aus mehreren fremden Gebietsschemata dies erfordert.

Die Kompressionsqualität der eingebetteten Bilder kann auf 75 % oder 90 % eingestellt werden. 90 % wird empfohlen, wenn kontrastreiche Bilder wie Box-Rahmen-Bilder oder Grafik-Rahmen-Bilder in der Grafik enthalten sind. Eine höhere Qualität führt zu größeren PDF-Dateien.


Das PDF-Referenz-Raster dient als Maßstab für die Berechnung der PDF-Koordinaten. Je feiner dieses Raster ist, desto genauer können die Koordinaten der Linien und Texte ermittelt werden; dies ist besonders bei sehr großen Grafiken und bei Verwendung der Option CID Unicode wichtig. Als Voreinstellung wird der unter Windows installierte Standard-Druckertreiber als Referenz-Raster verwendet. Aus der aufklappbaren Auswahlliste PDF-Referenz-Raster kann auch ein anderer Druckertreiber gewählt werden, der unter Windows installiert und entsprechend den Anforderungen eingerichtet wurde.

Hinweis 2: Verwechseln Sie diese Funktion bitte nicht mit der Auswahl eines Druckers im Menü Datei, Druckereinrichtung..., um einen normalen Ausdruck auf Papier vorzubereiten.

Ändern Sie das PDF-Referenz-Raster nicht, wenn Sie mit dem Schriftbild der exportierten PDF-Dateien zufrieden sind. Dies wird in der Regel der Fall sein. Nur selten wird es erforderlich sein, im Referenz-Raster=Druckertreiber eine höhere Auflösung ('Qualität', 'Druckqualität') einzustellen oder einen anderen Drucker zu wählen, der höhere Auflösungen bietet. Es kommt hier nur auf die Auflösung an, alle anderen Treiber-Einstellungen sind ohne Bedeutung.

Tipp 1: Wenn Sie unsicher sind, welche Auflösung Ihr Drucker bei einer bestimmten Qualitätsstufe hat, wählen Sie diesen Drucker für den Stammbaumdrucker (Menü Datei, Druckereinrichtung...) und verwenden Sie dann im Menü Hilfe/Info die Funktion Info Drucker und Monitor.... Dort wird die Auflösung in Pixel pro Zoll angezeigt.

 

Tipp 2: Als grobe Regel gilt: Die Auflösung des Referenz-Rasters sollte wenigstens 300 Pixel pro Zoll betragen. Wenn aber, wie oben im ersten Absatz beschrieben, eine nominale Verkleinerung stattfindet, sollte die minimale Auflösung um den Verkleinerungsfaktor vergrößert werden. Wenn die Grafik zum Beispiel auf 1/3 verkleinert wird, sollte die Auflösung des Referenz-Rasters wenigstens 300 * 3 = 900 Pixel pro Zoll betragen.

 

Tipp 3: Wenn Sie auf Ihrem Rechner keinen Drucker installiert haben, der eine ausreichend hohe Auflösung bietet, installieren Sie sich einen geeigneten Treiber:

 

Unter Windows 98, ME, 2000 und XP: Installieren Sie den kostenlosen, universellen PostScript-Druckertreiber 'AdobePS' von Adobe (1) als 'Acrobat Distiller'. Dieser Treiber kann bis zu 4000 Pixel pro Zoll auflösen und genügt damit auch extremen Anforderungen. Suchen Sie auf www.Adobe.com zum Beispiel nach 'Printer Driver AdobePS Windows XP German'. Sie müssen außer dem Treiber noch eine PPD-Datei (PostScript Printer Description, PostScript Drucker-Beschreibung) für den 'Acrobat Distiller' herunterladen; suchen Sie 'PPD-Files: Adobe' (Datei Adobe.zip, 33 kB, darin ADIST5.PPD). Diese PPD-Datei muss dann während der Installation des Druckertreibers angegeben werden.

 

Unter Windows XP, Vista und 7 (32 und 64 Bit): Laden Sie sich von www.stammbaumdrucker.de den kostenlosen Treiber 'SBDRefRaster' herunter und installieren Sie ihn. Das ZIP-Paket enthält auch die Installationsanleitung. Dieser Treiber bietet Auflösungen bis zu 9600 Pixel pro Zoll.


Es kann festgelegt werden, dass auch eine Kartei in der PDF-Datei integriert wird. Wenn das Kontrollfeld Kartei integrieren markiert und der Vorgang mit OK fortgesetzt wird, erscheint zusätzlich der Dialog Datensätze als Kartei in eine PDF-Datei exportieren..., in dem Angaben zur Kartei zu machen sind.

Die Erzeugung von Lesezeichen (Bookmarks) kann aktiviert werden. Die exportierte PDF-Datei enthält dann für die in der Grafik dargestellten Personen Lesezeichen (sortiert nach Namen und gegebenenfalls nach Datensatznummern, Vorfahren- oder Nachkommennummern und Ident-Codes): Durch Anklicken einer gesuchten Person in der Lesezeichenliste wird der Bildausschnitt so verschoben, dass die Person sichtbar wird. Wird zusätzlich eine Kartei integriert, enthält die PDF-Datei auch Lesezeichen für die Karteikarten (ebenfalls sortiert nach Namen und gegebenenfalls nach Datensatznummern, Vorfahren- oder Nachkommennummern und Ident-Codes).


Abschließend können Dateien (Dokumente) beliebiger Formate als Datei-Anhänge der PDF-Datei ausgewählt werden. Die angehängten Dateien werden in die PDF-Datei eingebettet und können mit einem geeigneten PDF-Reader aus der geöffneten PDF-Datei heraus geöffnet oder gespeichert werden. Fügen Sie zum Beispiel die Familiendatei und eine Gedcom-Datei bei, und erzeugen Sie so eine Archiv-PDF-Datei, die neben einer Grafik auch Karteikarten und die Basis-Dateien mit allen Personendaten enthält. Archiv-PDF-Dateien werden im Abschnitt Die Erzeugung von Archiv-PDF-Dateien beschrieben.

Mit den Schaltflächen Zufügen und Entfernen werden die anzuhängenden Dateien bestimmt. Alternativ können Sie Dateien (auch mehrere gleichzeitig) mit der Maus aus dem Windows Explorer direkt in die Liste ziehen. In der Liste stehen die Dateinamen ohne Pfad. Wenn die Maus auf einem Eintrag verweilt, wird in einem Hinweisfenster auch der komplette Pfad angegeben.

Beim PDF-Export von Personen-Verzeichnissen können keine Dateien angehängt werden; Sie können aber beim PDF-Export einer Grafik ein zuvor exportiertes PDF-Personen-Verzeichnis anhängen.

Hinweis 3: Die Namen der angehängten Dateien sollten nur Zeichen des ANSI-Zeichensatzes (Codepage des eingerichteten Gebietsschemas) enthalten; andernfalls kann später das Speichern und Öffnen der angehängten Dateien scheitern. Noch sicherer ist es, nur Zeichen des ASCII-Zeichensatzes zu verwenden: Es ist kaum vorherzusehen, unter welchem Betriebssystem, unter welchem Gebietsschema und mit welchem PDF-Reader die Archiv-PDF-Dateien später betrachtet werden.

 

Unter Windows 98 und ME kann nur eine einzige Datei angehängt werden; mehrere Dateien sind in einem ZIP-Archiv zusammenzufassen.


Die Schaltfläche Standard setzt die PDF-Optionen auf die normalen Einstellungen zurück.

Der Export erfolgt ohne Verwendung externer Software; es sind keine zusätzlichen Installationen notwendig, weil der Stammbaumdrucker die PDF-Erzeugung intern selbst erledigt. In den Programm-Optionen, Registerkarte Diverses, kann eingestellt werden, ob eine exportierte PDF-Datei gleich im Adobe Reader bzw. in einem installierten alternativen PDF-Reader angezeigt werden soll.

Die Navigationsmöglichkeiten in PDF-Dateien sind im Abschnitt Die Funktionen in PDF-Dateien ausführlich dargestellt.

Hinweis 4: Bei der Erzeugung von PDF-Dateien (Vektorgrafiken) ist zwar die Belastung der Grafik-Ressourcen prinzipiell geringer als bei Rastergrafiken, jedoch werden auch in diesem Format alle Bilddateien vor der Einbettung mit einer entsprechenden Ressourcenbelastung bearbeitet; es wurde vereinzelt beobachtet, dass eine Überlastung der Ressourcen nicht gemeldet, sondern nur eine leere PDF-Datei erzeugt wurde, in der allerdings die Lesezeichen und eventuell die Kartei vorhanden waren. Abhilfe schafft dann zum Beispiel eine Verkleinerung der Bilddateien.

nach oben


(1) Adobe Systems Incorporated