Das Programm Stammbaumdrucker wird mit einem Setup-Programm installiert, das aus dem Internet herunterzuladen ist (www.stammbaumdrucker.de) oder das als Box-Edition im Einzelhandel angeboten wird. Starten Sie das Setup-Programm SBDsetup.exe und folgen Sie den Anweisungen in den Dialogen. Unter den neueren Windows-Versionen müssen Sie dazu als Administrator angemeldet sein. Der Stammbaumdrucker macht keine Einträge in die Windows-Registrierungsdateien. Es kann ein beliebiges Installationsverzeichnisse gewählt werden; empfohlen wird das Standard-Installationsverzeichnis C:\Programme (unter Windows Vista und Windows 7 auch C:\Program Files genannt).
Bei der Installation des Stammbaumdruckers wird im Verzeichnis 'Eigene Dateien' (unter Windows Vista und Windows 7 auch 'Documents' oder 'Dokumente' genannt) des installierenden Benutzers ein Ordner 'Stammbaumdrucker' mit Unterordnern 'Bilddateien' und 'Dokumentdateien' angelegt. Beim Start des Stammbaumdruckers durch andere eingerichtete Benutzer werden in deren Verzeichnis 'Eigene Dateien' ebenfalls diese Ordner angelegt. Es wird empfohlen, die eigenen persönlichen Familiendateien, Bilddateien usw. in diesen Ordnern zu speichern.
Im Anhang im Abschnitt Programm-Verzeichnisse werden die Aufgaben der Verzeichnisse erklärt. Dort werden auch die verwendeten Anwendungsdatenverzeichnisse genannt, die von der Windows-Version und dem gewählten Installationsverzeichnis abhängen.
Das Programm Stammbaumdrucker ist garantiert frei von Schadsoftware. Die ausführbare Programmdatei Stammbaumdrucker.exe ist digital signiert. Sollte jemand diese Programmdatei nachträglich ändern, wird die digitale Signatur ungültig. Sie können die digitale Signatur unter Windows 2000, XP, Vista und 7 im Windows Explorer prüfen, indem Sie die Eigenschaften der Datei aufrufen: Auf der Registerkarte Digitale Signaturen markieren Sie die Signatur Dr.-Ing. Ekkehart H. v. Renesse und rufen dazu die Details auf. In den Details steht, ob die digitale Signatur gültig oder ungültig ist.
Wenn ein Virenschutz-Programm vor der Anwendung des Stammbaumdruckers warnen sollte und Sie fragt, ob Sie dem Programm vertrauen, prüfen Sie die digitale Signatur der Datei Stammbaumdrucker.exe im Installationsverzeichnis wie oben beschrieben. Wenn die digitale Signatur gültig ist, haben Sie eine originale Programmdatei, der Sie garantiert vertrauen können.
Der Stammbaumdrucker besteht aus den folgenden Dateien:
| • | Stammbaumdrucker.exe (ausführbares Programm im Installationsverzeichnis) |
| • | Stammbaumdrucker.spr (Ausgabesprachendatei im Installationsverzeichnis, nach Änderung auch im Anwendungsdatenverzeichnis) |
| • | Stammbaumdrucker.chm (Hilfe-Datei im Installationsverzeichnis) |
| • | GnlgSmbl.ttf (Symbol-Schriftart "Genealog-Symbols" im Installationsverzeichnis) |
Im Installationsverzeichnis wird ein Unterverzeichnis Handbuch eingerichtet, in dem sich die Dateien des Handbuchs im HTML-Format befinden. Es gibt auch ein Handbuch im PDF-Format; dieses wird jedoch nicht automatisch installiert, sondern muss von der Homepage heruntergeladen werden. Das HTML-Handbuch wird für die Verwendung auf dem Rechner empfohlen; das PDF-Handbuch ist in erster Linie zum Ausdrucken vorgesehen.
Das Programm erzeugt im Anwendungsdatenverzeichnis nach dem ersten Start eine Datei Stammbaumdrucker.ini (Initialisierungsdatei). Verschiedene Funktionen erzeugen im Anwendungsdatenverzeichnis temporäre Dateien.
Das Programm lädt beim Start die Symbol-Schriftart Genealog-Symbols (Datei GnlgSmbl.ttf). Diese Schriftart enthält verschiedene Symbole für z. B. "geboren", "geheiratet" und "gestorben", die wesentlich besser erkennbar sind als die Zeichen aus normalen Schriftarten.
Das Setup stellt auch zwei Musterdateien MusterFam.fam und MusterFam.ged zur Verfügung, damit Anwender, die noch keine eigenen Personendaten zur Verfügung haben, gleich mit dem Stammbaumdrucker arbeiten können. Die Musterdateien werden in einem Unterverzeichnis Stammbaumdrucker des Verzeichnisses Eigene Dateien (unter Windows Vista und Windows 7 auch Documents oder Dokumente genannt) abgelegt.
Durch Verwendung der Ausgabesprachendatei Stammbaumdrucker.spr können neben Deutsch auch andere Sprachen für die Ausgabe von Grafiken und Karteikarten (nicht für die Menüs und Dialoge) verwendet werden. Die Ausgabesprachendatei kann mit dem integrierten Ausgabesprachendatei-Editor geöffnet werden, um vorhandene Sprachelemente zu ändern oder eine neue Sprache zuzufügen.
Wenn der Anwender den Kontextsortierungsdatei-Editor benutzt, um die vorgegebenen Regeln zu ändern oder zu erweitern, wird die Kontextsortierungsdatei Stammbaumdrucker.ksd im Anwendungsdatenverzeichnis angelegt. Sie enthält die Wörter zur Konfiguration des Algorithmus der Kontextsortierung mehrteiliger Nachnamen.
Der Stammbaumdrucker arbeitet mit den Dateien, die in den folgenden Absätzen beschrieben werden. Es wird dringend empfohlen, diese Dateien mit Daten des Anwenders nicht im Installationsverzeichnis oder im Anwendungsdatenverzeichnis des Programms zu speichern. Wählen Sie als Speicherort das Unterverzeichnis Stammbaumdrucker im Verzeichnis Eigene Dateien (unter Windows Vista und Windows 7 auch Documents oder Dokumente genannt). Wenn mehrere Benutzer des Rechners auf die gleichen Dateien zugreifen wollen, wählen Sie ein Verzeichnis, das für alle frei zugänglich ist, zum Beispiel D:\Stammbaumdrucker-Dateien.
Die Personendaten und die zuletzt verwendeten Baumansichts-Optionen werden je Familie in Familiendateien *.fam gespeichert. Sicherungskopien der Familiendateien werden automatisch als *.fas im gleichen Verzeichnis angelegt. Außerdem können Gedcom-Dateien *.ged importiert und exportiert werden, in denen sich aber nur die Datensätze der Personendaten befinden und nicht die umfangreichen Baumansichts-Optionen, welche die automatische grafische Gestaltung bestimmen.
Gedcom-Optionen können in Gedcom-Optionendateien *.gco gespeichert werden. Baumansichts-Optionen können in Baumansichts-Optionendateien *.opt gespeichert werden. Wenn der Anwender eigene Profile von Gedcom-Optionen oder Baumansichts-Optionen speichert, werden diese im Anwendungsdatenverzeichnis gespeichert.
Für manuell veränderte und/oder mit freien Bild-, Text- und Geo-Objekten versehene Grafiken können die Baumansichts-Daten (nur Strukturdaten, Objektdaten und Baumansichts-Optionen, keine Personendaten) in Baumansichtsdateien *.sad gespeichert werden, die eine exakte Wiederherstellung einer Grafik ermöglichen. Baumansichtsdateien sollten sich im gleichen Verzeichnis wie die zugrunde liegende Familiendatei befinden.
Freie Bild-, Text- und Geo-Objekte können in Freie-Objekte-Dateien *.fod gespeichert werden, um sie zu sichern oder in andere Grafiken einzufügen.
Für eventuell zugehörige Bilddateien (für Fotos, Rahmen-Bilder, Hintergrund-Bilder, freie Bild-Objekte, Titel-Wappenbilder und Karteititel-Bilder) kann ein beliebiges Verzeichnis angelegt werden; empfohlen wird das Unterverzeichnis Bilddateien im Verzeichnis Eigene Dateien\Stammbaumdrucker (unter Windows Vista und Windows 7 auch Documents\Stammbaumdrucker oder Dokumente\Stammbaumdrucker genannt). Dieses Verzeichnis muss in den Programm-Optionen, Registerkarte Verzeichnisse, angegeben werden; die Bilddateien werden in diesem Verzeichnis und auch in seinen Unterverzeichnissen gesucht. Sie sollten Unterverzeichnisse nutzen, um die Bilddateien gezielt zu ordnen, z. B. Fotos Familie1, Fotos Familie2, Hintergrundbilder, Wappen. Auf keinen Fall darf ein Wurzelverzeichnis wie z. B. C:\ gewählt werden, weil dann das Durchsuchen der Unterverzeichnisse dem Durchsuchen des ganzen Laufwerks C: entspräche, was unnötig lange dauert.
Für Dokumentdateien, auf die eventuell in den Personendaten verwiesen wird, kann ein beliebiges Verzeichnis angelegt werden; empfohlen wird das Unterverzeichnis Dokumentdateien im Verzeichnis Eigene Dateien\Stammbaumdrucker (unter Windows Vista und Windows 7 auch Documents\Stammbaumdrucker oder Dokumente\Stammbaumdrucker genannt). Dieses Verzeichnis muss in den Programm-Optionen, Registerkarte Verzeichnisse, angegeben werden; die Dokumentdateien werden in diesem Verzeichnis und auch in seinen Unterverzeichnissen gesucht.
Tipp: Sie können in Windows eine Verknüpfung zwischen Familiendateien *.fam und dem Stammbaumdrucker erzeugen, sodass nach einem Doppelklick auf eine Familiendatei erst das Programm startet und dann diese Familiendatei gleich geöffnet wird. Eine solche Verknüpfung sorgt auch dafür, dass die Familiendateien im Windows-Explorer mit dem Programm-Symbol des Stammbaumdruckers gekennzeichnet werden. Die Verknüpfung wird erzeugt, indem Sie im Windows-Explorer auf eine beliebige Familiendatei *.fam doppelt klicken. In dem folgenden Dialog geben Sie als Beschreibung von FAM-Dateien "Familiendatei" ein und wählen Sie über die Schaltfläche Andere... das Programm Stammbaumdrucker.exe in seinem Verzeichnis; das Kontrollfeld Diese Datei immer mit diesem Programm öffnen muss markiert werden. Abschließend mit OK bestätigen. |